Aquarienfilter

Der Aquarienfilter hat zwei entscheidende Dinge zu leisten: Erstens filtert er grobe Schwebeteilchen aus dem Wasser, die sich ansonsten am Boden des Aquariums abgesetzt hätten, und hält das Wasser optisch klar. Zweitens bauen die Bakterienkulturen in der Filtermasse des Aquarienfilters diese Schwebstoffe ab bzw. um, genau so wie es die Bakterienkulturen direkt im Aquarium (z.B. im Kies) auch tun. Damit stellt sich die Frage, wie oft der Aquarienfilter gereinigt werden muß: Wer mehr Wert auf klares Wasser legt, reinigt öfter. Wer mehr Wert auf die biologischen Vorgänge im Aquarium legt, reinigt den Aquarienfilter so selten wie nötig, ggfs. also nur alle paar Jahre.

Moderne Aquarienfilter haben zwei Kammern, d.h. einen Vorfilter fürs Grobe und einen Feinfilter für die Kulturen. Dies geht natürlich nur im Außenfilter: Der Grobfilter kann öfter gereinigt werden!

Weiterhin sorgt der Aquarienfilter für eine Umwälzung des Aquarienwassers und damit für eine gleichmäßige Erwärmung bzw. Beheizung des Aquariums. Hochwertigere Aquarienfilter, egal ob Innenfilter oder Außenfilter, beinhalten heute auch die Aquarienheizung, die ansonsten durch den allgemein bekannten dunkelgrünen Heizstab geleistet werden würde.

Wichtig bei der Auswahl des Aquarienfilters ist die Größe des Aquariums und die Anzahl und Arten der Aquarienfische. Einige benötige beispielsweise eine niedrigen ph-Wert, andere einen höheren, was die Zusammensetzung und die Menge der Filtermasse beeinflusst.

Weiterhin gibt es Spezialfilter für Süßwasseraquarium und Seewasseraquarium, z.B. zur Reduzierung von Nitrat im Aquarienwasser und zur Wasseranreicherung mit Calcium.

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